Wer war Hugo Marti?
Als die Heimatliteratur Triumphe feierte und eine junge Generation sich auf das Stichwort von Eduard Korrodi hin kritisch mit der Schweiz auseinander- zusetzen begann, legte Hugo Marti ab 1922 schmale, aber formvollendete Bücher vor, die in Ostpreussen, in Rumänien oder in Norwegen spielten. Bücher, die ganz von der Faszination fremder Menschen und Landschaften lebten, die zutiefst von den Geheimnissen von Liebe und Tod durchdrungen waren und die zugleich eine Ahnung von Weite und Offenheit in die Schwei-zer Literatur hineinbrachten. Hugo Marti ist 1893 in Basel geboren, war nach Aufenthalten in Ostpreussen, Rumänien und Norwegen seit 1922 Redaktor am «Bund» in Bern und starb 1937 an Tuberkulose in Davos.

Zugleich eine Buchvernissage
Im November 2003 erscheint als 20. Band der Edition «Reprinted by
Hu-ber» eine Neuausgabe von Martis Prosa: Hugo Marti:«Die Tage sind mir wie ein Traum». Das erzählerische Werk. Neu hrsg. und mit einem biographi-schen Nachwort von Charles Linsmayer.
Mit zahlr. Illustrationen. Reprinted by Huber Nr. 20. Huber-Verlag, Frauenfeld. 584 Seiten, Fr. 52.-

Sponsor: Christoph-Merian-Stiftung, Basel